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Geschichte der SpVgg – Sportliche Entwicklung

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1955 – 1958
Die 1. Mannschaft spielt in der B-Klasse Darmstadt. 1958 gelingt der Aufstieg in die A-Klasse. In diesem Jahr formiert sich auch erstmals eine „Alte Herren Mannschaft“

1958 – 1960
Die 1. Mannschaft spielt in der A-Klasse Darmstadt 1960 gelingt es nicht die A-Klasse zu halten, man muss leider wieder in die B-Klasse absteigen.

1960 – 1969
Die 1. Mannschaft spielt in der B-Klasse Darmstadt.
Endlich glückt 1969 wieder der Aufstieg in die A-Klasse. Am 05.05.1969 schreibt die Zeitung unter der Überschrift: „Seeheim-Jugenheim ist Meister“.
Die SPVGG sicherte sich durch den 3:2 Erfolg beim FC Alsbach die Meisterschaft der Fußball B-Klasse Darmstadt. Am Erfolg waren folgende Spieler beteiligt: Volker Wendel, Karlheinz Berg, Norbert Klein, Hans-J.Schmidt, Toni Gawellek, Helmut Fassbinder, Wilfried Gandenberger, Dieter Möller, Peter Hartmann, Günther Buttler, Gerd Schmidt, Dieter Mosler, Robert Rummel und der Trainer Josef Buttler.

1969 – 1971
Die 1. Mannschaft spielt in der A- Klasse.

1971 – 1973
Die 1. Mannschaft spielt in der B-Klasse Darmstadt.
1973 glückt wieder der Aufstieg in die A-Klasse. Die Zeitung würdigt am 28.05.1973 das Ergebnis des Aufstiegs unter der Überschrift: „Auch künftig werden sie ihren Mann stehen“ und nennt folgende am Erfolg beteiligten Spieler: Dieter Strich (Spielertrainer ) Otfried Ganzert, Klaus Kühn, Jürgen Bergötz, Bernd Feick, Gerd Schmidt, Hermann Cornelsen, Danny Bridky, Georg Kirz, Manfred Ebert, Walter Emig, Dieter Mosler, Toni Gawellek, Karlheinz Fahrenholz, Udo Gawenat, Fritz Hahn und Werner Neist.

1973 – 1976
Die 1. Mannschaft spielt in der A-Klasse Darmstadt
In der Spielzeit 1974/75 erreicht die 1. Mannschaft das Kreisendspiel um den DFB Pokal, wo sie jedoch unglücklich unterliegt. 1976 erlebt die 1. Mannschaft wiederum einen Einbruch, kann die A-Klasse wieder nicht halten.

1976 – 1990
Die 1. Mannschaft spielt in der B-Klasse Darmstadt. Nach der Saison 1989/90 erfolgt vom Hessischen Fußball Verband eine Umstrukturierung der Spielklassen. Aus der Bezirksliga wird die Bezirksoberliga, aus der A-Klasse  die Bezirksliga, aus der B-Klasse die Kreisliga A und aus der C-Klasse die Kreisliga B Darmstadt.  Wäre in der Saison 1989/90 die ehemalige B-Klasse gehalten worden, hätte man in der Saison 1990/91 also automatisch in der neuen Kreisliga A Darmstadt gespielt .Leider verfehlt man dieses Ziel und muss weiter in der Kreisliga B Darmstadt spielen.

1990 – 1995
Die 1. Mannschaft spielt in der Kreisliga B Darmstadt.

1995 – 2005
Der lange herbeigesehnte Aufstiegswunsch in die Kreisliga A erfüllte sich 1996. Die Mannschaft belegte den 2. Tabellenplatz und war somit berechtigt an den Relegationsspielen gegen den Gegner Germania Eberstadt teilzunehmen. Die Elf unter dem Trainer Thomas Felsmann kehrte erfolgreich von dem Rückspiel in Eberstadt zurück und erhielt im Vereinsheim einen großen Empfang. Nach Abschluss der Verbandsrunde 1996/97 belegte das Team einen guten Mittelfeldplatz in der Tabelle. Das 2. Spieljahr bescherte uns leider wieder den Abstieg in die B-Liga. In der Relegation entschied das Torverhältnis gegen unsere Mannschaft bei den Spielen gegen SG Eiche Darmstadt. Trainer in dieser Saison waren Aktan Ak und Harald Gerisch. Den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte verzeichnete die B-Jugend, die am Ende der Runde 1997 unter Trainer Harald Gerich den Aufstieg in die Landesliga schaffte.

Mit Beginn der Runde 1998/99 erfolgte unter dem neuen Trainer Udo Gawenat (ein Eigengewächs des Vereins, der in der Fremde höherklassig Erfahrung und Routine sammelte ) der Mannschaftsumbruch.
Es wurden verschiedene aus der Jugend nachrückende Spieler in den Kader der 1. Mannschaft rekrutiert.
Nach Ende der Saison 2000/01 konnten die Früchte des Neuaufbaus geerntet werden. Die Mannschaft belegte den 2. Tabellenplatz und schaffte so den Wiederaufstieg in die A-Liga. In  den folgenden Jahren konnte das Team, das auch in der Runde 2004/05 noch von Trainer Udo Gawenat trainiert wird, kontinuierlich mit den jungen Spielern verstärkt werden, mit dem Ziel den Aufstieg in die Bezirksliga anzuvisieren.
Mit Beginn der Saison 2003/04 wurden die Reservemannschaften durch den Verband in den allgemeinen Spielbetrieb mit Ab – und Aufstieg eingeteilt. Unser Team nimmt als 2. Mannschaft in der C Liga teil.
Das 2001 ins Leben gerufene Karl-Heinz Koch Gedächtnis-Wochenturnier für Aktive Mannschaft ist zu einem festen Bestandteil geworden und findet im Jubiläumsjahr seine 5. Wiederholung.

2005 – 2010
Die 1. Mannschaft der SpVgg war inzwischen ein fester Bestandteil der A-Liga Darmstadt geworden und befand sich am Ende einer Spielzeit regelmäßig auf den vorderen Tabellenplätzen der Liga. Krankheitsbedingt musste dann leider unser langjähriger Trainer Udo Gawenat seine Tätigkeit beenden und die Spielvereinigung fand in Thomas Urfels seinen Nachfolger als Spielertrainer und späteren Trainer.

Nach dessen zweijähriger Tätigkeit konnte die Spielvereinigung mit dem langjährigen Trainer von Germania Eberstadt, Peter Polak, einen Wunschkandidaten für das Traineramt verpflichten. Pikanterweise führte der Wechsel von Peter Polak nach Seeheim auch zu einem nicht unerheblichen Wechsel von Eberstädter Spielern zur Spielvereinigung, was aber in den stattgefundenen Vorgesprächen zwischen dem zukünftigen Trainer und den Verantwortlichen der Spielvereinigung nicht absehbar war.

Nachdem nun diese Tatsache allen Beteiligten bekannt wurde, offenbarte sich neben der Tatsache, eine komplette A-Liga-taugliche Mannschaft übernehmen zu können auch deren Brisanz. Nach reichlicher Überlegung und der Tatsache, dass man dem neuen Trainer diese gewaltige Aufgabe zutraute, wechselten im Januar 2007 insgesamt 14 (!) Spieler von Eberstadt nach Seeheim. Doch damit nicht genug: mit Werner Ahl als zukünftiger sportlicher Leiter und Radek Barnic als Trainer für die 1B wechselten zwei weitere Urgesteine aus Eberstadt nach Seeheim, um ebenfalls durch ihre fußballerische Kompetenz zur Weiterentwicklung der Spielvereinigung beizutragen. Im Nachhinein sollte sich noch herausstellen, dass dies nicht nur im sportlichen Bereich die richtige Entscheidung war!

Sportlich ging es nun rasant bergauf. Bereits in der Spielzeit 2007/2008 belegte die 1. Mannschaft der Spielvereinigung in der A-Liga Darmstadt den Aufstiegsrelegationsplatz zur neu geschaffenen Kreisoberliga DA/GG (vormals Bezirksliga West). Im Juni 2008 fanden die Relegationsspiele gegen TV Hassloch und Eintracht Rüsselsheim statt. Und die Sensation gelang: Seeheim siegte gegen Hassloch mit 1:0 durch das Kopfballtor von Oleg Batt und gegen Rüsselsheim mit 1:0 durch ein Hammer-Freistoßtor von Thomas Buttler und stieg damit erstmals in die neue Kreisoberliga auf! Dieser Erfolg war und ist damit verbunden, dass unser neuer Trainer das Kunststück erfolgreich bewältigte, die kompletten Mannschaften zweier unterschiedlicher Vereine zu einer schlagkräftigen Truppe zusammenzuschweißen, was letztendlich zu diesem schnellen Erfolg führte.

Auch die 1B der Spielvereinigung profitierte von diesen neuen Bedingungen. Bei der Übernahme durch den neuen Trainer Radek Barnic spiele die 1B in der D-Liga, also der untersten Kreisklasse im Bezirk Darmstadt. Bereits in der Spielzeit 2007/2008 sicherte man sich den Aufstieg in die C-Liga. Doch damit nicht genug! Bereits in der darauffolgenden Spielzeit 2008/2009 stieg die Mannschaft in die B-Liga auf.

Als Fazit dieser sportlichen Entwicklung wäre festzustellen, dass man neben der Integration auch den Blick für die sportliche Weiterentwicklung nicht aus dem Auge verlor. Maßvolle und umsichtige Planung – unter den bescheidenen finanziellen Bedingungen – waren und sind bei der Spielvereinigung in den letzten 20 Jahren immer das erste Gebot. Hierzu stehen alle Verantwortlichen uneingeschränkt, was auch zu der harmonische Zusammenarbeit beiträgt. Durch eine kaum festzustellende Fluktuation von Spielern stand immer eine gut eingespielte Truppe als Basis für beide aktive Teams zu Verfügung. Durch eine ständige, punktuelle Verstärkung der Mannschaften war eine sportliche Weiterentwicklung festzustellen und letztendlich stellten sich viele die Frage, wohin diese Entwicklung noch führen würde?

Auch dies ist der Verdienst aller Beteiligten, den Trainern, der sportlichen Leitung und letztendlich auch des Vorstandes, der die sportlich Verantwortlichen in Ruhe arbeiten lässt und trotz aller Harmonie war und ist nie der sportliche Ergeiz zu vermissen.

2011 – 2015
Doch aller Erfolg findet auch mal – zumindest in Teilen – ein Ende oder besser: erleidet einen Einbruch. In der Spielzeit 2010/2011 konnte unsere 1B die Klasse nicht mehr halten und musste in die C-Liga Darmstadt absteigen. Das war hauptsächlich auch darauf zurückzuführen, dass doch einige Spieler aus beruflichen und / oder privaten Gründen die Spielvereinigung verließen. Zudem verletzte sich eine Vielzahl von Spielern und man konnte diesen Aderlass nicht oder nur bedingt kompensieren.

Ein „Unglück“ kommt bekanntlicherweise selten allein und so teile im Frühjahr 2012 unser allseits beliebter Trainer der 1B, Radek Barnic, mit, dass er uns zum Saisonende verlassen muss, da er seinen Lebensmittelpunkt in einen anderen Teil von Deutschland verlegen würde. Alle, wirklich alle im Verein bedauerten diesen Schritt und auch alle wünschten Radek und seiner Frau für den weiteren Lebensweg nur das Beste.

Wie nun die Verantwortlichen der Spielvereinigung so sind, hatten sie für die kommende Spielzeit wieder ein fußballerisches Urgestein verpflichten können: Frank Fuhrländer. Leider blieb uns Frank nur eine Spielzeit erhalten und er beendete nach der Saison 2012/2013 seine Trainertätigkeit, um nach unzähligen Jahren auf unzähligen Fußballplätzen nun tatsächlich seine Freizeit (weitestgehend) ohne Fußball zu verbringen. Der gelegentliche Besuch von Spielen in seiner unmittelbaren Umgebung bilden hier die Ausnahme. Auch hier bedauerte die Spielvereinigung den fußballerischen sowie menschlichen Verlust und wünschte Frank und seiner Familie weiterhin alles Gute.

Glücklicherweise stand zu diesem Zeitpunkt für unseren langjähriger Spieler Christian Schlesier fest, seine aktive Karriere zu beenden und er war dazu bereit, zukünftig unsere 1B zu trainieren. In seiner ersten Saison 2013/2014 konnte er mit der Mannschaft eine respektablen 7. Tabellenplatz erreichen, trotz teilweise verbesserungswürdiger Trainingsbeteiligung.

Die sportliche Entwicklung unserer 1A hingegen verlief weiterhin mehr als positiv. Nach dem Aufstieg in die Kreisoberliga DA/GG im Jahre 2008 konnte man sich in den folgenden Spielzeiten zum Saisonende immer im vorderen Drittel der Tabelle platzieren. Dies war und ist überwiegend der – phasenweise profihaften – Arbeit unseres Trainers zu verdanken. Weiterhin war die bereits erwähnte, punktuelle Verstärkung der Mannschaft festzuhalten, die auch zu diesen Ergebnissen beitrug. Erwähnenswert wäre hier, dass teilweise Spieler aus der C-Liga zur Spielvereinigung wechselten, um sich dort umgehend zu Stammspielern in der Kreisoberliga zu mausern. Auch diese Gabe der Verantwortlichen, den Blick für fußballerische Talente zu haben, die charakterlich zu der Truppe passen, keine finanziellen Interessen hatten und lediglich in einem intakten Team Fußball spielen wollten, war und ist ebenfalls ein Baustein dieses Erfolgs.

Nun, in der Spielzeit 2013/2014 deuteten sich die Früchte der jahrelangen konzentrierten und akribischen Arbeit an: Man belegte längere Zeit Platz 1 in der Kreisoberliga DA/GG. Am 11.05.2014 war es dann soweit! Beim Heimspiel gegen Opel Rüsselsheim wäre bei einem Sieg die Meisterschaft vorzeitig perfekt, trotz des Zwei-Punkte-Abzugs wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls. Bis in die 81. Minute musste man zittern, weil ja alles für die Feier vorbereitet war und weil an diesem Tag der großen Wurf gelingen sollte. Niemand anderem als unserem Torjäger Torben Desch war es vorbehalten, das entscheidende Tor zum Stande von 3:2 zu erzielen. Ein unbeschreiblicher Jubel ging nach diesem Treffer durch unser Stadion! Wir waren Meister der Kreisoberliga 2013/2014!!!

Richtigerweise sind sportliche Erfolge im Mannschaftssport in der Regel auf eine geschlossene Mannschaftsleistung zurückzuführen. Es muss die Chemie im gesamten Team stimmen und auch die Kameradschaft ist ein wichtiger Bestandteil solcher Erfolge. Naturgemäß sind sportliche Erfolg hier weniger von Einzelpersonen abhängig. Jugendarbeit hat bei der Spielvereinigung eine lange Tradition. Das Jugendarbeit sinnvoll ist und sich auch irgendwann auszahlen wird, hatte bei der Spielvereinigung einen Namen: Torben Desch.

Dieses Eigengewächs brachte das Kunststück fertig und wurde bereits im zarten Alter von 19 Jahren in seinem erst Jahr – nach der A-Jugend – bei den Aktiven der 1A Torschützenkönig in der Kreisoberliga DA/GG. Das wäre eigentlich schon erwähnenswert genug, aber das fußballerische Stürmertalent schaffte das gleich fünf Mal in Folge (!), teilweise mit über 30 oder gar 40 (!) Toren pro Saison. Glücklicherweise ist Torben uns bisher erhalten geblieben und die Spielvereinigung hofft, dass diese Tatsache noch weiterhin Bestand haben möchte. Hier hatte doch eine einzelne Person – für einen gewissen Teil – echten Anteil an dem bisher Erreichten.

Richtig: Die Mannschaft ist immer der Star und das war auch hier wirklich der Fall, aber das auch mögliche Ergebnis von Jugendarbeit wollte der Schreiber hier nun einmal erwähnen.

Geschichte der SpVgg – Sportbetrieb Jugend

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1955 – 1986
In dieser Zeit können Mannschaften für alle Altersklassen gestellt werden. Die A- Jugend der Spielvereinigung wird in der Saison 1971/72 Kreismeister des Fußballkreises Darmstadt und steigt damit in die neu eingeführte Bezirksklasse auf, der man bis 1979 angehört. Die C-Jugend wird 1977 Kreismeister, wobei Uwe Donat, Walter Mink und Bert Wienecke als Trainer und Betreuer fungieren.
Günther Roß wird 1979  das Amt des Jugendleiters übertragen, das er nahezu ein Jahrzehnt inne  hat.
Edgar Schwinn übernimmt ab 1979 als Trainer Verantwortung im Jugendbereich. Über 7 Jahre führte er seine Stammelf von der D- bis zur A- Jugend. Hiernach konnten aus diesem Team mehrere Spieler in die 1. Mannschaft des Aktiven Teams übernommen werden. Als Erfolg werden 1980
Der Gruppensieg der D-Jugend  Kreisklasse , 1983  und 1984 jeweils die Vizemeisterschaft in der C- Jugend Kreisleistungsklasse und 1986 mit der A- Jugend der 1. Platz in der Kreisklasse gewertet werden.

1987 – 1988
Gerd Jakoby wird neuer Jugendleiter. Ludwig Birkenhauer und Betreuer Manfred Pleil beginnen mit der Formung einer F-Jugend, während die D-Jugend von Rudi Gregetz, die C-Jugend von Heck und die B-Jugend von Nowotny trainiert wird.

1989 – 1990
Dieter Glang wird Jugendleiter. Folgende Betreuer stehen zur Verfügung: M. Pleil und W. Köttig (F-Jugend ), L. Birkenhauer ( E- Jugend ), A. Hermann ( D- Jugend ), D. Glang ( C-Jugend ). Aus Mangel an Spielern kann weder eine B- noch eine A-Jugend gemeldet werden.

1990 – 1991
Helmut Ritze  übernimmt  die F-Jugend. Alexander Hermann die C-Jugend. Aufgrund fehlender Betreuer kann keine D-Jugend gemeldet werden. Auch diesmal keine B- und A-Jugend.

1991 – 1992
Thomas Stöhr wird Jugendleiter. Die E1 qualifiziert sich unter Trainer Helmut Ritze für die höchste Spielklasse. Mit dem Trainer Ludwig Birkenhauer wird die D-Jugend Vizekreismeister und Pokalsieger.
Aufgrund einer großen Menge von Kindern kann plötzlich eine E2 gemeldet werden, die von Jens Dörlam übernommen wird. Alexander Hermann trainiert nun die neue B-Jugend.

1992 – 1993
Jens Dörlam wird Jugendleiter. Während die F-Jugend aufgrund fehlender Betreuer nicht gemeldet werden kann, löst Harald Gerisch bei der D-Jugend L. Birkenhauer ab.
Für die  C-Jugend kann eine Spielgemeinschaft mit der SKG Bickenbach gegründet werden (Trainer Jakobi und Müller).
Unter Trainer Jens Dörlam wird die E-Jugend Kreismeister sowie Vizebezirksmeister und erreicht das Pokalfinale.

1993 -1994
Seit 5 Jahren gibt es endlich wieder eine A-Jugend (A. Hermann als Trainer) während die B-Jugend von Ernst Langhans und Otfried Ganzert sowie die F-Jugend von Walter Mink und Willi Buhlmann übernommen werden.
Die C-Jugend bleibt in Spielgemeinschaft mit Bickenbach, Trainer sind Gerisch und Müller, die D-Jugend feiert mit dem 3. Platz in der höchsten Spielklasse (Kreisliga) einen tollen Erfolg.

1994 – 1995
Es ist geschafft. Seit langer Zeit können  endlich wieder alle Mannschaften gemeldet werden. Während W. Mink und W. Buhlmann als Trainer für die F-Jugend auch weiterhin tätig sind,  konnten G. Burkard und J. Bordasch für die E-Jugend gewonnen werden.
Erfolge auch im D-Jugend Bereich.  Die Mannschaft von Jens Dörlam spielt sehr erfolgreich in der Kreisliga, der höchsten Spielklasse für diesen Jugendbereich und konnten bis ins Kreispokal-Viertelfinale vorstoßen.
Einen Riesenerfolg kann die C-Jugend unter Trainer Harald Gerisch vorweisen. Erstmals seit 15 Jahren konnte eine Mannschaft in der Bezirksliga (auch hier die höchste Spielklasse) gemeldet werden. Die Runde wurde mit der Vize-Bezirksmeisterschaft abgeschlossen.
Eine positive Zukunft lässt sich also erahnen, zumal die Mannschaft auch das Halbfinale im Kreispokal erreichte. Ein großartiger Zulauf von Spielern machte sogar die Anmeldung einer C2 möglich, die in der Kreisklasse spielt und von M. Pleil und T. Werner trainiert wird.
Die B-Jugend ist mit der SKG Bickenbach zu einer Spielgemeinschaft zusammen geschlossen. Hier gelang der Einzug ins Finale des Kreispokals, das allerdings gegen Landesligist Darmstadt 98 verloren wurde. Erfreulicherweise kann wieder eine A-Jugend Mannschaft gemeldet werden, Trainer wurde Rudi Gregetz, der sofort Erfolg zu verzeichnen hatte. Er konnte mit 18 Jugendlichen in die Saison der Kreisklasse starten und hier den Gruppensieg  erringen.

1995 – 1996
Die A-Jugend spielt weiter unter Trainer Rudi Gregetz in der Kreisklasse.
Trainer Harald Gerisch ist mit seiner Elf in die B-Jugend aufgerückt und ist hier als Kreismeister erfolgreich. Auch Trainer Jens Dörlam ist mit seinem Team in die C-Jugend aufgerückt und wird in dieser Runde Bezirksvizemeister.
Die C2-Jugend, Trainer Rudi Andrä, spielt in der Kreisklasse. Verantwortlich für die D-Jugend waren Guido Burkardt und Jörg Bordasch. Trainer der E-Jugend waren Jochen Blessing und Bernd Geibel, Die Mannschaft wird Gruppensieger.
Für die F-Jugend waren Willi Buhlmann und Walter Mink zuständig.

1996 – 1997
Es wird das erfolgreichste Jahr der Vereinsjugend.
Die A-Jugend bildet mit der SKG Bickenbach eine Spielgemeinschaft und wird in der Kreisklasse Gruppensieger.
Trainer Harald Gerisch wird mit der B-Jugend Bezirksmeister. Damit war der Aufstieg in die Landesliga geschafft, wo in der kommenden Saison die Teams von Eintracht Frankfurt, Kickers Offenbach, Hessen Kassel, Borussia Fulda u. a. Gegner unserer Mannschaft sind.
Eine B2-Jugend mit Trainer Rudi Andrä spielt in der Kreisklasse.
C-, D- E- und F- Jugendmannschaften sind ebenfalls am Spielbetrieb beteiligt.

1997 – 1998
Das A-Jugend Team erhält mit Michael Lopez einen neuen Trainer. Die Mannschaft spielt in der Kreisklasse. Die B1-Jugend spielt in der Landesliga mit dem neu unter Vertrag genommenen Lizenztrainer Mathias Porth. Gegen die in dieser Klasse professionell geführten und finanziell besser ausgestatteten Vereine hatte unsere Mannschaft bereits zum Rundenstart keine besonderen Erfolgsaussichten. Zum Saisonende belegt die Elf den letzten Tabellenplatz, wobei sich die Spielergebnisse gegen die Giganten Eintracht Frankfurt und Kickers Offenbach in Grenzen hielten.
Eine B2-Jugend trat mit Trainer Rudi Andrä in die Kreisklasse auf.
Die C-Jugend wird von Guido Burkardt und die D-Jugend von Karl-Heinz Lauer trainiert.
Für die E1-Jugend sind Willi Buhlmann und Walter Mink, die E2-Jugend Jochen Blessing und Bernd Geibel sowie die E3-Jugend Rudi Andrä und Sigi Hübner verantwortlich. Die F-Jugend wird von Franz Boomers betreut.

1998 – 1999
Ein Novum in der Vereinsgeschichte. Erstmals wird von Jugendausschuss mit Ingrid Schmitt eine Frau zur Jugendleiterin gewählt.
Michael Lopez ist weiterhin für die A-Jugend zuständig. Die B-Jugend bildet mit der SKV Hähnlein unter der Trainingsleitung von Wolfgang Jäger eine Spielgemeinschaft. Für die C-Jugend ist erstmals Volker Laupichler als Trainer tätig.
Karl – Heinz Lauer betreut die D-Jugend ein weiteres Jahr. Jochen Blessing und Bernd Geibel sind für die E1-Jugend und Rudi Andrä und Sigi Hübner für die E2-Jugend im Einsatz. Michael Heß und Guido Gassmann haben die F-Jugend übernommen.

1999 – 2000
Für die A-Jugend stehen keine Spieler zur Verfügung. Die B-Jugend tritt mit der SKG Bickenbach als Spielgemeinschaft an. Karl Heinz Lauer ist mit seiner Mannschaft in die C-Jugend aufgerückt. Ebenso Jochen Blessing und Bernd Geibel in die D-Jugend. Als neue Trainer werden Florian Geier für die E-Jugend und Peter Schönherr für die F- Jugend gewonnen.

2000 – 2001
Auch in dieser Saison steht keine A-Jugend zur Verfügung. Die B-Jugend wird von Volker Laupichler trainiert. Claus Desch wird als Trainer für die C-Jugend herangezogen. Für die D-Jugend sind Jochen Blessing und Bernd Geibel eine weitere Runde zuständig. Zur Betreuung der F1 und F2 Jugendmannschaften stellen sich Elke Hillert, Sabine Stahn und Edgar Hechler zur Verfügung. Die Bambini werden von Ralf Straub trainiert

2001 – 2002
Wiederum kann keine A-Jugend gemeldet werden. Ein weiteres Jahr trainiert Volker Laupichler die B-Jugend. Ebenso Claus Desch die C-Jugend. Für die E1 und E2 Jugendmannschaften sind Matthias Peters, Michael Glang und Rudi Andrä zuständig.
Die F1 und F2 Jugendteams werden von Guido Gassmann, Michael Heß, Thomas Stöhr, Elke Hillert und Sabine Stahn betreut. Ausbilder der Bambini ist weiter Ralf Straub.

2002 – 2003
Auch in dieser Runde gibt es keine A-Jugend. Claus Desch ist mit seiner Elf in die B-Jugend aufgerückt. Die C-Jugend wird von Jochen Blessing und Bernd Geibel trainiert. Die Betreuung und Übungsleitung der D-Jugend wird von Matthias Peters und Michael Glang übernommen. Für die E1 und E2 Teams sind Guido Gassmann, Michael Heß und Harry Grimm zuständig. Jens Dörlam übernimmt die Bambini.

2003 – 2004
Seit 4 Jahren gibt es erstmals wieder eine A-Jugend, die von Wolfgang Jäger trainiert wird und in der Kreisklasse spielt. Leider wird nur der letzte Tabellenplatz belegt. Claus Desch spielt mit seiner Mannschaft, der B-Jugend, in der 2. Saison in der Kreisklasse und wird dort Gruppensieger. Ebenso tritt die C-Jugend mit den Trainern Jochen Blessing und Bernd Geibel im 2. Jahr in der Kreisklasse an. Auch diese Mannschaft ist erfolgreich und wird Gruppensieger. Auch Michael Glang und Matthias Peters spielen mit ihrer Elf im 2 .Jahr in der D-Jugend. Dort wird das Team in der Pokalrunde Vize-Kreismeister. Die beiden E-Jugendmannschaften werden von Guido Gassmann, Michael Heß und Harry Grimm trainiert. Die Sportfreunde Ralf Straub und Andreas Zilske sind für die F-Jugend und Jens Dörlam für die Bambini zuständig. Mit Beginn dieser Saison sind 18 Fußballmädchen bis 14 Jahre an den Verein herangetreten, um einen Mannschaft zu bilden. Nachdem geklärt war, ob man Kapazitäten in den Sanitärräumen und Zeiten auf den Sportanlagen für das erforderliche Training zur Verfügung stellen konnte, hat Franz Boomers seine Bereitschaft als Übungsleiter signalisiert.
Die Vorstandschaft war begeistert und hat die Mädchengruppe aufgenommen und zugleich beim Verband angemeldet. Zunächst wurde mit großen Elan und Ehrgeiz trainiert, denn aller Anfang ist schwer. Als Ziel setzte man sich die Teilnahme an der Mädchen-Verbandsrunde.

2004 – 2005
Neuer Leiter der Jugendabteilung wird Claus Desch, der sich bereits als langjähriger Trainer verdient gemacht hat. Die A-Jugend nimmt mit Trainer Robert Wilczek einen neuen Anlauf in der Kreisklasse. Um hier erfolgreich zu sein, bedarf es noch vieler Übungseinheiten.
Jochen Blessing und Bernd Geibel sind mit ihrem Team zur B-Jugend aufgerückt. Auch hier wird die erste Saison schwer.
Ebenso Michael Glang und Christian Schlesier zur C-Jugend. Bei der D-Jugend haben die Sportfreunde Steffen Pfister und Silas Halsinger die Verantwortung. Harry Grimm (E1) und Rudi Andrä (E2) sind für die E-Jugendmannschaften zuständig und werden von Sabine Stahn unterstützt. Den Übungsbetrieb bei der F-Jugend teilen sich die Sportfreunde Andreas Zilske, Alex Bartholomäus (F1) und Bogdan Mazur (F2).
Die G-Junioren (ehemals Bambini) werden von Ralf Werner (G1) und Anke Brönner (G2) geführt.
Unsere Mädchenmannschaft bis 14 Jahre nimmt in ihrer Altersklasse an der Verbandsrunde teil. Die Truppe von Franz Boomers musste zu Beginn manch herbe Niederlage einstecken, denn zwischen Training und Spiel musste man Unterschiede feststellen. Und was ganz wichtig war, auch Erfahrung sammeln. Mit zunehmender Zeit stellten sich jedoch wesentliche Verbesserungen ein, was für die Zukunft hoffen läst. Aus Zeitgründen musste Franz Boomers inzwischen leider seine Trainertätigkeit aufgeben. Als Nachfolger konnte der Sportfreund Jürgen Täufer gewonnen werden, der bereits mehrere Jahre als Trainer von Mädchenmannschaften tätig war.

Geschichte der SpVgg – 1991 bis zur Gegenwart

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1991 bis 1995
Obwohl der Verein in dieser Zeit mit Aufstiegsambitionen, begleitet von guten Ansätzen, an den jeweiligen Verbandsrunden teilnahm, war das abschließende Ergebnis leider immer wieder enttäuschend.
Zu Hoffnungen für eine bessere fußballerische Zukunft gab die damalige Fußballjugend des Vereins Anlass. Der seit 1992 dem Jugendausschuss vorstehende aktive Spieler Jens Dörlam hat es unter Mithilfe aller Trainer und Betreuer und nicht wieder zuletzt geburtenstarker Jahrgänge geschafft, einen enormen Aufschwung in die Jugendabteilung zu bringen. Es werden wieder alle Altersklassen mit Mannschaften besetzt, einzelne Teams haben sich sogar zur Teilnahme in höheren Spielklassen qualifiziert. Am 25.03.1994 gibt die Mitgliederversammlung ihr Votum zu der neu gefassten Satzung.

1995 – Vereinsjubiläum 40  Jahre
Zum Kommersabend konnte der 1. Vorsitzende Karl-Heinz Bohn jun. in dem voll besetzten Saal der Sport- und Kulturhalle Seeheim neben dem Schirmherrn Wolfgang Köhler ( Darmstädter Brauerei ) viele Gäste, auch aus dem Sport- und Politikbereich, begrüßen.

1996 – 2005 …. Bis in die Gegenwart
Die 1. Mannschaft spielt sowohl in der B- als auch in der A-Liga. Unsere 2. Mannschaft in der C-Liga.
1999 mussten wir leider unseren langjährigen Ehrenvorsitzenden Theo Braun, der viele große Verdienste um den Verein erworben hat, auf dem Friedhof in Jugenheim zu Grabe tragen.
Am Funktionsgebäude werden nach über zwei Jahrzehnten Nutzung erste Instandhaltungsarbeiten erforderlich. In zwei Abschnitten musste 1996 und 2001 die Bedachung erneuert werden. Der Sanitärbereich wurde 2002 grunderneuert. Undichtigkeit der Wasserleitung und Duschen zwangen zu einer Neuinstallation. Im Zuge dieser Arbeiten ist auch eine Neuverfließung der Wände notwendig geworden. Die Spielvereinigung beteiligt sich bereits nunmehr im 21. Jahr am Bachgassfest in der Seeheimer Schlossstrasse anlässlich der Kirchweih.

Geschichte der SpVgg – 1980 bis 1990

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1980 – Vereinsjubiläum 25 Jahre
Mitten in den Vorbereitungsarbeiten zu den Jubiläumsveranstaltungen anlässlich des 25-jährigen Vereinsbestehens verstarb unerwartet der langjährige 1. und 2. Vorsitzende Heinrich Klinger.
Er bedachte in seinem Testament den Verein mit einem ansehnlichen Geldbetrag, der zur Errichtung eines neuen Vereinsheimes verwendet werden sollte. Da das alte Sanitärgebäude nicht mehr den Erfordernissen entsprach, wurden seinerzeit bereits entsprechende Gespräche unter der Führung von Heinrich Klinger im Vorstand geführt, konkrete  Pläne und Grundstücksverhandlungen gab es allerdings noch nicht.
Am 25. Oktober wurde in der Sport- und Kulturhalle Seeheim unter der Schirmherrschaft des Hessischen Staatsministers Karl Schneider das 25.jährige Vereinsbestehen mit einem Kommersabend gefeiert. In diesem Rahmen konnte der 1. Vorsitzende Helmut Ritze zahlreiche Mitglieder mit der silbernen Vereinsehrennadel auszeichnen.

1981 bis 1985 – Planung und Errichtung des neuen Vereinsheimes
Die Weichen für den Bau eines neuen Vereinsheimes wurden in der Jahreshauptversammlung 1982 gestellt. Dem Bauentwurf des Architekten Jünger, der auch langjähriges Vereinsmitglied war, wurde zugestimmt.
Als Grundstock zur Finanzierung des geplanten Vereinsheimes diente der Erlös des an die Gemeinde zur Errichtung eines Jugendzentrums abgegebenen alten Umkleidehauses. In diesem Zusammenhang engagierte sich besonders der seinerzeitige Bürgermeister Walter Draudt.
Für das im Finanzierungsplan aufgeführte Darlehen von DM 50.000,00 bedurfte es allerdings längerer Überzeugungskraft des Vorstandes, bis die Zustimmung der Mitglieder gegeben wurde. Die Gesamtkosten des Vorhabens waren auf ca. DM 400.000,00  beziffert, wobei Selbsthilfeleistungen von etwa 200.000,00 einkalkuliert waren. Die Endabrechnung bewegte sich in diesem Rahmen. Bevor mit dem Bau begonnen werden konnte, bedurfte es der Zustimmung der Gemeindevertretung für die Bereitstellung einer Erbpachtgrundstücksparzelle in unmittelbarer Nähe des Sportgeländes an der Sandstrasse. Leider gestaltete sich diese Prozedur nicht so einfach, wie es sich die Verantwortlichen gedacht hatten.
Die Gemeindevertretung stimmte nach einer zweistündigen Debatte dem Antrag mit 13 Jastimmen gegen 12 Neinstimmen zu.
Am 01.08.1983 erfolgte die Grundsteinlegung. Von den Vereinsmitgliedern stellte sich ein Kern von ca. 12 Männern unter der Führung von „Bauleiter“ Heinz Müller nahezu über
12 Monate uneigennützig in den Dienst des Vereins und führten fast alle anfallenden Arbeiten in Eigenhilfe durch.
Am 03.08.1984 wurde schließlich die Einweihung und Inbetriebnahme des neuen Funktionsgebäudes mit angegliederter Schankstätte durchgeführt. Es fand ein Einlagespiel einer Prominentenmannschaft ( Dieter Kürten ) gegen ein Team der Spvgg. statt, dem 1000 Zuschauer beiwohnten.

1985 – 1990
In dieser Zeit kam es bedingt durch die zahlenmäßigen schwachen Jahrgänge leider zu einer Stagnation in der Jugendarbeit. So konnten teilweise keine A-Jugend und B-Jugendmannschaften mehr gemeldet werden.
Die aktive Mannschaft spielte mit wechselnden Erfolgen in der B-Klasse Darmstadt.
Das von der Gemeinde und dem Landkreis gemeinsam errichtete Christian-Stock-Stadion ( Kampfbahn Typ B mit 6 Kunststoffrundbahnen ) wurde im Mai 1987 fertig gestellt und steht neben dem Schuldorf auch den örtlichen Vereinen zur Verfügung. Hierdurch ergab sich einen Verbesserung des Trainings- und Spielbetriebes der Spielvereinigung.
1989/1990 erfolgte eine Reform des HFV durch Umstrukturierung der einzelnen Klassen/Ligen. In der entsprechenden Qualifikationsrunde schaffte es die nur mit „eigenen“ Spielern angetretene SPVGG nicht, die seitherige B-Klasse zu halten. Infolge Auflösung der damaligen C-Klasse gehörte die SPVGG nun der neuen Kreisliga B als unterste Klasse im Fußballkreis Darmstadt an.

Geschichte der SpVgg – 1956 bis 1979

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1956
Ein von der Gemeinde Seeheim an der Sandstrasse errichteter Platz konnte eingeweiht werden. Er war als Hartplatz mit Laufbahn gebaut worden.

1958
Zur Aufrechterhaltung des Trainingsbetriebs auch im Winter wurde auf dem Platz eine einfache Beleuchtungsanlage installiert. Kulturelle Höhepunkte in den sechziger Jahren waren die Karnevalistischen „Fremdensitzungen“ in der Turnhalle Jugenheim.

1964 /65
Das Umkleidehaus wurde unter wesentlicher Verbesserung der sanitären Anlagen durch den Verein ausgebaut. Verantwortlich für die Planung und Bauleitung war Heinrich Klinger. In der Jahreshauptversammlung 1965 stellte der Vorsitzende Theo Braun fest: „Es dürfte kaum noch einen Sport treibenden Verein in der Größenordnung unserer Gemeinde geben, dem solche modernen und allen Anforderungen gewachsenen Räume und Plätze zur Verfügung stehen“.

1966
Die Sportplatzanlage an der Sandstrasse ( Waldstadion ) wurde durch die Gemeinde erneuert und der Hartplatz in ein Rasensportfeld  umgebaut. Gleichzeitig erwarb man das Benutzungsrecht für die Sportplatzanlagen des Schuldorfes Bergstrasse. Außerdem wurde für DM 3500,00 in Selbsthilfe die Beleuchtungsanlage auf 6 Masten mit einer Höhe von jeweils 14 Metern erweitert. 250 Meter Kabel mussten damals fachgerecht verlegt werden. Zwei Jahre später kamen noch zwei weitere Lampen hinzu.

1967/68
Erneut wurden die Dusch- und Umkleideräume renoviert.

1973
Ein Erweiterungsbau an das Funktionsgebäude wurde eingeweiht, der es ermöglichte, auch kleinere gesellschaftliche Veranstaltungen durchzuführen. Vorsitzender Heinrich Klinger gab damals vor der Presse bekannt, dass dieses Sportheim etwa DM 45.000,00 gekostet hat. Schließlich wurde für nahezu DM 42.000,00 die Beleuchtungsanlage so umgebaut, dass auch Meisterschaftsspiele unter Flutlicht ausgetragen werden konnten.

1975
Im Frühjahr und Sommer entstand in Folge Umbau und Renovierung der vom Schuldorf erworbene Sportplatzanlagen durch die Gemeinde der heutige Hartplatz. Der Bau eines Kassenhäuschens für etwa DM 3.000,00 am Eingang zum Rasenplatz vervollständigte schließlich die Baulichkeiten.

1976
Sportfreund Frischmann spendete und installierte eine Lautsprechanlage am Sportgelände.

1979
Gründung der Abteilung „Bewegungsspieler „. In dieser Gruppe werden ehemalige AH-Spieler und Hobbysportler zusammengeführt um Volleyball zu spielen. Das Training findet in der Turnhalle der Tannenbergschule statt. Es wird an Volleyballturnieren für Freizeitmannschaften teilgenommen. In den siebziger und achtziger Jahren wurden in der Sport- und Kulturhalle Fastnachtsveranstaltungen mit Einlagen durchgeführt.

Geschichte der SpVgg – 1922 bis 1955

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Vor 50 Jahren schlossen sich auf freiwilliger Basis die zwei rivalisierenden Fußballvereine „Sportverein 1922 Jugenheim“ und „Fußballsportverein 1923 Seeheim“ zusammen. Es kam zur Gründung der „Spielvereinigung Seeheim-Jugenheim an der Bergstraße e.V.“

Chronik der Spielvereinigung Seeheim-Jugenheim e.V.

1922-  Gründung Sportverein Jugenheim
Der Sportverein 1922 Jugenheim wurde  von ca. 20 Sportfreunden im Gasthaus Zur Traube gegründet. Zumeist handelt es sich um Neubürger, die bereits in ihrer früheren Heimat als jugendliche Fußball gespielt haben. Ihre Erfahrung und ihre Begeisterung übertrug sich schnell auf die eingesessenen Jugenheimer, so dass ein geordneter und gesicherter Spielbetrieb nicht lange auf sich warten ließ. Man kaufte Bälle, Spielkleidung  und die verschiedensten Sportgeräte ( der Verein betrieb nämlich auch Leichtathletik ),man suchte sich Gönner und Förderer und ließ sich auch nicht entmutigen als man feststellen musste, dass die damals zuständigen Gemeindeorgane keinerlei Unterstützung gewährten.
Um wenigstens üben zu können, verwandelten jene Idealisten in mühevoller Arbeit die sogenannte „ Scherbekaut „ , die heute den Parkplatz am Schuldorf bildet, in einen Kickplatz. In Alsbach  und Bickenbach, wo man damals schon über Sportplätze verfügte, erhielten die Jugenheimer die Möglichkeit ihr Spiel- und Sportprogramm abzuwickeln.
Erst 1927 konnte nach vielen Verhandlungen mit Gemeinde und Fiskus mit dem Bau eines Sportplatzes in Jugenheim begonnen  werden. Ohne jede finanzielle und materielle Hilfe von außen wurde er von wenigen Vereinsmitgliedern hergerichtet.
Neben den sportlichen Erfolgen im Fußball und der Leichtathletik sorgten nunmehr verstärkt auch die vielen gesellschaftlichen Veranstaltungen, zu denen auch Theateraufführungen gehörten, für eine verdiente Publizität des Vereins.

1923 – Gründung Fußballsportverein Seeheim
Der Fußballsportverein Seeheim wurde im Frühjahr 1923 aus der Taufe gehoben. Die Gründer fassten diesen Beschluss damals in der Backstube des Bäckermeisters Karl Spalt in der Ober-Beerbacher Straße ( ehemalige Bäckerei Dachselt ).
Ein relativ kleiner Sportplatz, der sofort zur Verfügung stand, verringerte zwar die Startschwierigkeiten, zwang aber den Verein baldigst an den Bau eines Spielfeldes mit normalen Ausmaßen zu gehen. Er entstand in selbstloser Eigenarbeit durch Abtragung eines Geländebuckels nach Feierabend dort wo heute die Versehrtensportgemeinschaft ihr Heim hat.
Durch diese relativ guten Bedingungen blieben die Erfolge auch nicht aus: 1923/24 wurde die Meisterschaft in der C-Klasse erspielt, 1924/25 bereits die der B-Klasse und damit der Aufstieg in die A-Klasse. Inzwischen war auch ein Umkleidehaus mit Waschraum erbaut, das später in Zusammenarbeit mit dem Turnverein erweitert wurde.

1945 – Nach dem 2. Weltkrieg
Nach dem 2. Weltkrieg wurden in den Gemeinden mit der Erlaubnis der Militärregierung üblicherweise alle Sport-Turn- und Gesangvereine zu einem Verein zusammengeschlossen.
So entstand in Jugenheim die „Sport- und Kulturgemeinde Jugenheim“ mit etwa 800 Mitgliedern, die Vereine wurden jedoch im Laufe der Jahre wieder selbständig.
In Seeheim wurde unter dem Vorsitz von Adam Klinger die „Sportgemeinde 45 „ gegründet. Betreuer für die einzelnen Sparten waren: Fußball – August Hartmann, Handball – Erwin Wagner, Schwerathletik – Peter Horst II, Radfahren – Heinrich Büdinger und Schach – Robert Bertsch. Turnen und Gesang blieben damals zunächst ohne persönliche Betreuung. Rechner war Georg Schäfer IV, Sportwart Heinrich Klinger und Geschäftsführer Gustav Neumann, der Später Kassenwart des Hessischen Fußballverbandes wurde.
Auch in Seeheim machten sich im Laufe der Jahre die Vereine wieder selbständig.

1955 – Die Fusion ( Gründung der Spielvereinigung )
In diesem Jahr verhandelten Heinrich Klinger für die „ Sportgemeinde 45 Seeheim“  und Peter Thomas beziehungsweise Robert Abele für den „SV Jugenheim“ über eine Fusion beider Clubs. Sie hatten es verständlicherweise nicht leicht, die Mitglieder ihrer jeweiligen Vereine von der Richtigkeit dieses Zusammenschlusses zu überzeugen. In den entscheidenden Abstimmungen siegten schließlich auf beiden Seiten Vernunft und Weitblick, so dass es am Jahresende zur Gründung der Spielvereinigung Seeheim-Jugenheim a. d. Berstraße, kam.
Den Wert dieser Entscheidungen für den Fußballsport in unserer Gemeinde zum heutigen Zeitpunkt kann man nicht objektiv messen, man kann ihn aber erahnen. Man muss sich nur einmal mit wachem Auge ansehen, wie im sportlichen und materiellen Konkurrenzkampf unserer heutigen Zeit klein gebliebene Vereine weder richtig leben noch würdevoll sterben können. Unsere Spielvereinigung ist zwar auch heute nicht groß, sie hat jedoch ein realistisches Verhältnis zu ihrer Leistungsfähigkeit und sie ist in jeder Hinsicht gesund.
Am 01.01.2004 gehörten 402 Mitglieder dem Verein an, davon 200 Jugendliche sowie 18 Fußballmädchen.
Mit Sicherheit hat vor 50 Jahren noch niemand daran gedacht, dass Seeheim und Jugenheim auch politisch einmal eine Gemeinde werden würden. Dass es aber zum Zeitpunkt dieses Zusammenschlusses beider Gemeinden vor 29 Jahren relativ ruhig und sachlich zuging und die Bürger beider Gemeinden so schnell zueinander fanden, darf sicher zum Teil schon auch als ein Wertpunkt für die Vereinszusammenlegung 1955 vermerkt werden.